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… besonders dann,

wenn der Alltag einen so sehr gepackt hat, dass es kaum noch zum Aushalten ist, man sich wegwünscht davon und die anderen verwünscht. Sich nicht mehr wehren kann und die anderen doch nicht verwünschen sollte. Dann ist die Zeit gekommen, neben sich zu treten, den Blick auf sich selbst zu richten; zu entscheiden, einen Ausflug zu machen und vor der Tür nach einem Ziel zu suchen.

Diese Empfehlung fanden wir als Nr. 25 im abgebildeten Magazin von jemandem, dem Ähnliches durch den Kopf gegangen sein wird, als er ein Traumziel markierte. Wir wissen um die Möglichkeit, so etwas zu tun und nutzen jeden Tag, vor die Tür zu treten, um unserem Traumziel einen liebevollen Blick zu spenden. Dank Dir – lieber Bert – haben wir jetzt neue Worte dazu gelernt.

Loquard ist auch nur ein Ort auf dem Globus…

… und selbst hier am Rande der Republik ist die Welt nur einen Mausklick entfernt und es ist ein Leichtes, virtuell über den Tellerrand zu blicken. Wir schauen nicht überall hin – aber mancher Blick lohnt sich:
 

Nordsee und Umwelt

http://www.waterkant.info/
Die Zeitschrift… ist vorwiegend verbreitet bei engagierten Nordsee– und Meeresschutz-Aktiven, Küsteninitiativen, größeren Umweltverbänden sowie in Schifffahrtskreisen und maritimen wissenschaftlichen Einrichtungen.
 

Baukultur

www.anno-ostfriesland.de/
Der Verein ANNO kümmert sich seit 2000 mit über 350 Mitgliedern um die Erhaltung ostfriesischer Kultur- und Baudenkmale. Verleihung des Kulturpreises der Ostfriesland-Stiftung der Ostfriesischen Landschaft im Frühjahr 2003. Wer einige von ihnen in natura kennenlernen möchte, findet in den Broschüren »Auf der Route der Baukultur« die Denkmale und ihre Erreichbarkeit kurz und prägnant beschrieben (Im Download-Bereich).

www.monumentendienst.de/
Bevor es zu spät ist – Früherkennungscheck für historische Gebäude:[nbsp] wie z.B. Mühlen, Bauernhöfe, Fachwerkhäuser, Villen, Gulfhöfe, Arbeiterhäuser, Leuchttürme, Schlösser, Burgen u.v.m. zeugen von der Geschichte der Baukultur Ostfrieslands und tragen zu einer ausgewogenen architektonischen Erscheinung bei. Das Motto „kleiner Schaden, kleine Reparatur anstelle eines großen Schadens und hohen Sanierungskosten“ kennzeichnet die Handlungsmaxime des Monumentendienstes. Durch nachhaltige Denkmalpflege können Ressourcen und Kosten gespart werden.

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Emsfähren

DITZUM-EMDEN-DELFZIJL

Dollard-Route

E-Mail: info‎@‎dollard-route.de

Telefon: 0491 919696 50

Saison von Mai – September

Mittwoch, Freitag, Sonnabend

Im Mai und September nur mittwochs und sonnabends

Fahrrad-Mitnahme möglich

Fährtickets bekommen Sie beim Informationsbüro der Int. Dollard Route sowie in den Touristinformationen in Ditzum, Emden, Delfzijl und natürlich an Bord des Schiffes. Reservierungen werden nur gegen Vorkasse durchgeführt! Achten Sie also darauf min. 14 Tage vor Reiseantritt die Tickets zu buchen.

Rückfahrkarten für die ganze Strecke: Erwachsene 17 Euro, Kinder bis 11 Jahre neun Euro.

Ziele:

•[nbsp][nbsp][nbsp] Mittwochsmarkt in Delfzijl


•[nbsp][nbsp] [nbsp]Museen in Delfzijl:

Muzeeaquarium Delfzijl Meeresaquarium, Archäologie, Geologie, Schifffahrt, Muschelsammlung, Fischerei

- Mühle Adam, Kunstmuseum wechselnde Ausstellungen



Ausflüge nach:

•[nbsp][nbsp] [nbsp]Farmsum, Ortsteil von Delfzijl, Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Bei Restaurierung 2012/13 Funde von mittelalterlichen Grabplatten.

•[nbsp][nbsp] [nbsp]Appingedam, ca. 7 km, mittelalterlichen Ursprungs,»Hängende Küchen« am Damsterdiep

•[nbsp][nbsp] [nbsp]Museum Stad Appingedam, Wijkstraat 25[nbsp] Stadtentwicklung, Silbersammlung

•[nbsp][nbsp] [nbsp]Nicolai-Kirche, sie wurde in sieben Bauphasen errichtet zwischen etwa 1200 und1560. Der Bau folgte genau der Entwicklung der Stadt Appingedam.



DITZUM-PETKUM

Die Fähre verkehrt im Sommerhalbjahr grundsätzlich im Stundentakt mit Abweichungen in den Morgenstunden und einer Pause zur Mittagszeit. In den Wintermonaten beschränkt sich der Verkehr überwiegend auf die Morgen- und Nachmittagsstunden. Eine Überfahrt dauert etwa 20 Minuten. Weitere Informationen: Auf der Fähre Ditzum-Petkum sind keine Platzreservierungen möglich. Bei widrigen Wind- und Wetterverhältnissen oder technischem Defekt kann es leider vorkommen, dass der Fährverkehr ausfallen muss. Achten Sie in diesem Fall bitte auf Mitteilungen in Rundfunk und Presse. Bei Rückfragen erreichen Sie die Fähre direkt unter Telefon 0173 9305 457.

Die Emsfähre »Ditzum« verbindet die Ortschaften Ditzum in der Gemeinde Jemgum sowie den Emder Stadtteil Petkum. Sie ist Bindeglied zwischen der Kreisstraße 43 (Gemeinde Jemgum) und der Landesstraße 2 auf Emder Seite. Die Trägerschaft der Fähre liegt beim Landkreis Leer.

War die Fähre in früheren Zeiten ein wichtiges Beförderungsmittel für den Arbeitnehmer, der seine Arbeitsstätte auf der Emder Seite hatte (Thyssen Nordseewerke usw.), so spielt sie in der heutigen Zeit für diesen Personenkreis eine eher untergeordnete Rolle. Ca. 10 Arbeitnehmer nutzen die Fähre heute noch, um zu ihrer Arbeitsstätte zu gelangen.

Einen wesentlich höheren Stellenwert hat die Fähre heute aus touristischer Sicht. Die drei Fahrradrouten »Internationale Dollard Route«, die »Dortmund-Emskanal-Route« sowie der »Nordseeküsten-Radweg« kreuzen im Bereich Ditzum - Petkum die Ems und sind auf die Fähre als Transportmittel angewiesen. Darüberhinaus stellt die Emsfähre ein Bindeglied zwischen der »Internationalen Dollard-Route« auf der westlichen Emsseite und der »Deutschen Fehnroute« auf der östlichen Emsseite dar. (Quelle: http://www.ditzum-hafen.de/index.php?id=1069)

Der Fährbetrieb besteht schon seit etwa 600 Jahren, wobei zunächst nur die Petkumer Häuptlinge das Fährrecht besaßen. 1711 bekam das Kirchspiel Ditzum das Recht zur Durchführung des Fährverkehrs. Nachdem sich 1871 eine Sandbank im Flusslauf gebildet hatte und hierdurch keine direkte Verbindung beider Orte mehr möglich war, sondern eine weiträumige Umfahrung des Hindernisses erforderlich wurde, musste der Fährbetrieb mit zwei Schiffen bewältigt werden. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fähre_Ditzum–Petkum)
 

Krummhörn

Der Name Krummhörn – ziemlich ungewöhnlich. Wenn man einen Blick in die Geschichte und auf alte Landkarten wirft und die Besonderheit der Sprache hinzunimmt gelingt die Deutung recht einfach: Krummes Horn?, ziemlich treffend! Wie die nebenstehende Abbildung (Karte commons.wikimedia.org/wiki/File:KarteKrummhoern800nChr.png) zeigt.


Im frühen 16.[nbsp]Jahrhundert wurde die Region erstmals als Krummhörn („k(?) romme horn“, „de kromme Horne“) bezeichnet. Die Krummhörn (der Artikel »die« ist zwar ungewöhnlich, aber wichtig) ragt an der äußersten Südwestspitze der ostfriesischen Halbinsel nach Südwest. In der Vergangenheit war diese Gegend von mehreren tief ins Land eindringenden Buchten gesäumt, so dass sich verwinkelte („krumme“) Landstriche ergaben. Die Buchten wie diejenigen von Sielmönken oder Campen sind inzwischen durch Eindeichung verschwunden, der Name des Landstrichs ist geblieben.


Nach der Eingliederung Ostfrieslands 734 in das Frankenreich (5.- 9. Jahrhundert) wurde die Region auf die Grafschaften Emsgau und zu einem kleinen Teil auf den Federgo aufgeteilt. Nach dem Zerfall des Emsgaus wurde für den zwischen Dollart und Ley liegenden Teil des Gebietes die Bezeichnung Krummhörn üblich.


Seit am 1. Juli 1972 die bis dato selbstständigen 19 Gemeinden Campen, Canum, Eilsum, Freepsum, Greetsiel, Grimersum, Groothusen, Hamswehrum, Jennelt, Loquard, Manslagt, Pewsum, Pilsum, Rysum, Upleward, Uttum, Visquard, Woltzeten und Woquard zu einer Samtgemeinde zusammen geschlossen wurden, findet sich die Bezeichnung auch offiziell im Gemeindenamen wieder.


Die Geschichte der Besiedelung der Region reicht weit zurück. Davon zeugen Funde aus der Steinzeit und der römischen Kaiserzeit. Die ersten Dörfer wurden zu einer Zeit, als das Land noch nicht mit Deichen vor dem Meer geschützt war, auf Warften angelegt. Die damals angelegten Entwässerungsgräben, die so genannten Tiefs, folgen in der Krummhörn weitgehend natürlichen Ablaufrinnen und sind dementsprechend ungerade. Später angelegte Siedlungen in der Marsch zeichnen sich hingegen durch schnurgerade angelegte Tiefs aus.

Besiedelt wurde zunächst der Bereich des ehemaligen Ufersaumes. Hier errichteten die Bewohner in urgeschichtlichen Zeiten Warften an günstigen Stellen der noch unbedeichten Marsch. Damit konnten sie die fruchtbaren Kleiböden nutzen und hatten über weit ins Landesinnere reichende Priele zugleich Zugang zum Meer.


Die meisten dieser Warften wurden in der Völkerwanderungszeit aufgegeben. Ab dem 8.[nbsp]Jahrhundert fand eine Wiederbesiedelung der Region durch friesische Einwanderer statt, wovon zahlreiche Funde zeugen. Dabei wurden teilweise die alten Warften neu bebaut oder neue errichtet. Die meisten dieser Warften waren bäuerliche Siedlungen mit runden oder länglich-runden Umrissen. In dieser Zeit entstanden erstmals reine Handelssiedlungen auf Langwarften, sogenannte Wiksiedlungen, so in Grimersum, Groothusen und Emden. Während Emden sich aufgrund seiner Lage an der Ems zu einer Hafenstadt entwickeln konnte, verloren Grimersum und Groothusen ihre Bedeutung als Handelsorte nach dem Deichbau, der um das Jahr 1000 einsetzte. Die meisten Krummhörner Dörfer entstanden jedoch als Rundwarften, in Rysum am besten erkennbar.


Im frühen Mittelalter reichte die Krummhörn von der Emsmündung bis zur Bucht von Sielmönken, die sie vom noch weiter nördlich liegenden Federgau trennte. Heutzutage ist die Bucht verlandet beziehungsweise dem Meer bis etwa 1300 durch stetige Eindeichungen abgerungen worden. Fast alle Ortschaften der Krummhörn liegen an den Ufern dieser historischen Buchten und an der Nordsee im Westen. Erst mit dem Deichbau wurde eine Besiedelung außerhalb der Warften möglich.


Vor allem im Bereich der Leybucht wurden die Bemühungen um dauerhafte Landgewinnung immer wieder vereitelt. Nach den Sturmfluten von 1374 und 1376 erreichte die Bucht mit einer Fläche von gut 129[nbsp]Quadratkilometern ihre größte Ausdehnung und reichte von Greetsiel im Westen bis Marienhafe im Osten und vom Rand der Stadt Norden bis nach Canhusen im Süden. Über die Jahrhunderte wurde sie allmählich eingedeicht, bis sie in den 1950er Jahren ihre heutige Größe erreichte.


Von Campen aus verlief der Konrebbersweg, eine Durchgangsstraße, die vorbei an Emden, dem Großen Meer über Aurich bis nach Wittmund führte. Heute ist der Emder Stadtteil Conrebbersweg nach diesem alten Heerweg benannt.

Fähren zu den Ostfriesischen Inseln

Die Ostfriesischen Inseln sind eine Gruppe deutscher Nordseeinseln. Sie liegen aufgereiht vor der niedersächsischen Festlandsküste, entlang der Ostfriesischen Halbinsel. Die Inselgruppe erstreckt sich über rund 90[nbsp]Kilometer Länge von West nach Ost zwischen den Mündungen von Ems und Jade beziehungsweise der Weser und zwischen 3,5 und 10[Kilometer dem Festland vorgelagert.

Zwischen den Inseln und dem Festland befinden sich ausgedehnte Wattbereiche, sie nehmen eine größere Fläche ein als die Inseln selbst. Den Inseln vorgelagert liegt das Küstenmeer. Die Inseln, das umgebende Watt sowie das Küstenmeer (Naturschutzgebiet »Küstenmeer vor den ostfriesischen Inseln«) stehen in einer engen ökologischen Beziehung. Die Inselgruppe ist Teil des größten Wattenmeeres in der Nordsee und umfasst etwa 5[nbsp]Prozent des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer.


Die flächenmäßig größte ist die westlichste Insel Borkum, die weiteren bewohnten Inseln sind von West nach Ost: Juist, Norderney mit der größten Stadt auf den Inseln, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Ferner gibt es noch vier weitere, kleine, unbewohnte Inseln: Lütje Hörn östlich von Borkum, Memmert und die Kachelotplate südwestlich von Juist, Minsener Oog als aufgespülte Insel südöstlich von Wangerooge sowie Mellum am östlichen Rand der Inselkette, die nach der Abgrenzung durch das Bundesamt für Naturschutz nicht mehr zu den Ostfriesischen Inseln gehört, sondern zu den Watten im Elbe-Weser-Dreieck.

BORKUM von Emden, Emden-Knock
Reederei; AG Ems, http://www.ag-ems.de/
Tel.;[nbsp] 01805 180 182

JUIST von Norddeich
Reederei:[nbsp] AG Reederei Norden-Frisia, http://www.reederei-frisia.de/
Tel.: +49(0)4931 987-0

NORDERNEY von Norddeich
Reederei:[nbsp] AG Reederei Norden-Frisia, http://www.reederei-frisia.de/
Tel.: +49(0)4931 987-0

BALTRUM von Neßmersiel, (Tideabhängig)
Reederei: Baltrum-Linie GmbH [&] Co. KG, http://www.baltrum-linie.de/
Telefon: (04933) 991606

LANGEOOG von Bensersiel
Reederei: Schiffahrt der Inselgemeinde Langeoog, http://www.schiffahrt-langeoog.de/
Telefon: 04971 / 9289-0

SPIEKEROOG von Neuharlingersiel, (Tideabhängig)
Reederei: Nordseebad Spiekeroog GmbH -Kurverwaltung [&] Schifffahrt- http://www.spiekeroog.de/urlaub-planen/fahrplan.html
Telefon: 04976 9193-161

WANGEROOGE von Harlesiel, (Tideabhängig)
Reederei: Reederei Hillern Warrings GmbH [&] Co. KG, [nbsp]
http://www.reederei-warrings.de/
Tel: 04464-9495-0

Meyerwerft

Sollten Sie eher technikaffin orientiert sein, empfehlen wir einen Besuch im Besucherzentrum der MEYER WERFT. Sie werden staunen, wie groß die Schiffe sind, die zum ökologischen Nachteil der Ems durch ihr enges Bett gezurrt werden. Führungen finden täglich zwei Mal statt.

Die Ursprünge der südlichsten Seehafenstadt Deutschlands erkunden Sie am besten im Freilichtmuseum der von-Velen-Anlage. Aus den Anfängen der Moorkolonisierung entwickelten sich die verschiedensten Wirtschaftszweige wie Schifffahrt, Schiffbau und Gartenbau. geöffnet ist die Anlage in der Sommerzeit täglich von 10-17 Uhr. Und die Spezialität des Buchweizenpfannkuchens können Sie hier auch geniessen.

Ortsgeschichte Loquard Krummhörn

Lage: 53.38°N 7.03°O
Loquard wurde inmitten eines Kalkmarschgebietes auf einer Höhe von 4,1 m über dem Meeresspiegel (NN) gegründet. Die ursprüngliche Haufensiedlung, die sich zunehmend zu einer Streusiedlung entwickelt, befindet sich zwischen Rysum (1,5 km südwestlich) und Campen (ca. 1,5 km nördlich) liegend etwa elf Kilometer westnordwestlich von Emden. Der Ort wurde im 10. Jh. als »Lacuurdh« erstmals urkundlich erwähnt. Spätere Bezeichnungen waren »Lachwerth« (1385) und »Loquerd« (1417). Die heutige Schreibung ist seit 1465 belegt.


Zum Ort gehören: Bartshausen (ehemaliges Vorwerk des Klosters Ihlow), Neuloquard (seit 1871 belegter Domänenhof), Liebenhain (wurde erstmals 1824 als »Liebendem« urkundlich erfasst und seit 1842 mit heutiger Schreibung verzeichnet. Das Anwesen wurde beschrieben als »Lusthaus von tempelähnlicher Bauart, worin Gastwirtschaft betrieben wird, mit einer englischen Gartenanlage«, was den Namen wohl als »lieben Hain« erklären dürfte.


Loquard ist eine der drei lutherischen Gemeinden in der Krummhörn.

In der Kirche, deren Spitze ein Schwan verziert, befindet sich ein sehenswürdiger Altar aus dem Jahre 1520. In der Zeit des bedeutenden Häuptlings von Loquard, Viktor Freese, war dieser Passionsaltar entstanden.


Loquard wurde vornehmlich durch handwerkliche Berufe geprägt. Das Einwohnerverzeichnis von 1719 weist jeweils einen Auskündiger (Ausrufer), Brauer, Kollektor (Bedeutung nicht bekannt), Grützemacher, Kaufmann, Krämer, Maurer und Müller, jeweils 2 Bäcker, Schmiede und Weber, jeweils 3 Schneider, Schuster und Zimmermänner, sowie 4 Schiffer und 27 Tagelöhner aus. 1880/81 wurden jeweils ein Schlachter, Schneider und Stellmacher, 2 Kräutner (eine frühere Bezeichnung für Apotheker), 2 Schuster sowie 3 Schmiede, 3 Zimmermänner und 3 Gastwirte, von denen einer auch als Kräutner, einer auch als Kräutner und Maler, und der Dritte auch als Postagent tätig war, registriert.

Die erste Burg in Loquard stand auf einer noch heute erhaltenen kleinen Insel, von einem Burggraben umringt.

Einer der ersten Burgbewohner war Liudward. Nach ihm wurde die Burg »Lyowertsnabroch« genannt. Die Burg wurde bereits am 14.6.1400 im Zuge einer Strafexpedition der Hamburger zerstört. Sibrand Brungersna I. hatte sich mit Seeräubern verbündet und den Vitalienbrüdern oder Likedeelern angeblich Unterschlupf gewährt. Selbst Klaus Störebeker soll sich dort verborgen gehalten haben. Andere Quellen berichten, dass Gödeke Michel, ein ebenfalls bekannter Seeräuber, mit Hilfe von Sibrand die Flucht mit 200 seiner Leute gelang.


Nordwestlich des Dorfes befand sich die Loquarder Burg des 15. Jahrhunderts.


Letzter Häuptling Loquards war Viktor Freese II, der 1564 Loquard und Campen an Graf Edzard II. und seiner Gemahlin Katharina, Tochter des schwedischen Königs Gustav, verkaufte. Graf Edzard und seine Frau versuchten damals in ganz Ostfriesland das lutherische Glaubensbekenntnis einzuführen.
 

Ausflug

Gezeigt werden Adelssitze und Steinhäuser, aber auch Bauern- und Bürgerhäuser. Dazu werden Detailaspekte wie Harlinger Fliesen, Butzen und Schwimmdächer behandelt. Der etwa einstündige Vortrag wird ein kurzweiliger Ritt durch die Baugeschichte einer Region, die auf dem ersten Blick unspektakulär zu sein scheint. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.

Schwerpunktmässig Kammermusik, aber auch Jazz, Wort und Musik (Rezitation) oder Crossover (classic meets Cuba) gehören zum beliebten Programm an wunderschönen Orten in bezaubernden Gärten und historischen Mauern. Dazu gibt es ein interessantes Vorprogramm zu den Veranstaltungen und für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt.

Wenn Sie bei uns in Loquard zu dieser Zeit Ihren Urlaub verbringen wollen, empfehlen wir Ihnen für beides eine rechtzeitige Buchung. Wir haben für Sie die adäquate Unterkunft und Sie brauchen nur noch den Sommer mitbringen

Kammermusik

Schwerpunktmässig Kammermusik, aber auch Jazz, Wort und Musik (Rezitation) oder Crossover (classic meets Cuba) gehören zum beliebten Programm an wunderschönen Orten in bezaubernden Gärten und historischen Mauern. Dazu gibt es ein interessantes Vorprogramm zu den Veranstaltungen und für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt.

Wenn Sie bei uns in Loquard zu dieser Zeit Ihren Urlaub verbringen wollen, empfehlen wir Ihnen für beides eine rechtzeitige Buchung. Wir haben für Sie die adäquate Unterkunft und Sie brauchen nur noch den Sommer mitbringen

Drum herum Ostfriesland

Die Ostfriesischen Inseln sind eine Gruppe deutscher Nordseeinseln. Sie liegen aufgereiht vor der niedersächsischen Festlandsküste, entlang der Ostfriesischen Halbinsel. Die Inselgruppe erstreckt sich über rund 90[nbsp]Kilometer Länge von West nach Ost zwischen den Mündungen von Ems und Jade beziehungsweise der Weser und zwischen 3,5 und 10[nbsp]Kilometer dem Festland vorgelagert. Zwischen den Inseln und dem Festland befinden sich ausgedehnte Wattbereiche, sie nehmen eine größere Fläche ein als die Inseln selbst. Den Inseln vorgelagert liegt das Küstenmeer. Hier mehr lesen zu den ostfriesischen Inseln.

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Alte Post Loquard

www.altepost-loquard.de/
Es geht auch ganz praktisch: »Alte Bratzen«, von denen man das Auge abwenden möchte – hat nicht nur Loquard zu bieten. Aber immer wieder finden sich oft nach langem Darben eines Gemäuers Unerschrockene, die ein Auge für Baukultur haben und ihr Herzblut daran hängen. Ein solches Beispiel ist die Alte Post an der Landesstraße, ehemals Posthalterei, Kohlenhandel, Gaststätte mit Saalbetrieb und mittlerweile 250-jähriger Geschichte. Bestimmt ist es lohnenswert, die Dokumentation eines Neuerwachens unter https://altepost-loquard.de/bautagebuch/ zu verfolgen und die neuen Besitzer mit Anerkennung und tatkräftiger Hilfe zu unterstützen.